Robinie – Baum des Jahres 2020

Hoffnungsträger im Klimawandel oder Unkraut? Invasiver Eindringling oder Bienenweide? So oder so: Die Robinie ist Baum des Jahres 2020 und wird dieses Jahr im Mittelpunkt stehen!
Die Robinie, ursprünglich aus Nordamerika stammend, wächst schnell und hat geringe Ansprüche an den Boden. In den schwäbischen Wäldern ist die Robinie in der Regel (noch?) nicht bestandsbildend, aber vereinzelte Aufforstungen gibt es bereits.

Robinie1

Der Baum des Jahres wird seit 1989 von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung gekürt. Die Stiftung hat sich in den Vorjahren beispielsweise für folgende Baumarten entschieden:

2019: Flatterulme
2018: Esskastanie
2017: Fichte
2016: Winterlinde
2015: Feldahorn

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Stiftung.

Weitere Fakten zu Robinie gibt es hier.

   

Submission Leipheim 2020

Im Januar hat zum 23. Mal die traditionelle mittelschwäbische Laub- und Nadelwertholzsubmission stattgefunden.
Bei der Wertholzversteigerung haben über 50 potentielle Käufer aus Deutschland, Österreich, Tschechien
und Frankreich auf ca. 2000 fm Wertholz geboten. Die Braut, der Stamm mit dem höchsten Gebot pro Festmeter,
war eine Eiche (s. Foto).
Sie erzielte einen beachtlichen Festmeterpreis von 1234 €. Neben Eichen wurde auch die Baumarten Esche, Ahorn,
Ulme, Fichte, Lärche, Douglasie und einige Raritäten (z.B. Obstgehölze) angeboten.
Das Angebot an Buche war sehr gering. Insgesamt 1500 Holzstämme waren auf dem Verkaufsplatz zu sehen.
Nur 26 fm wurden nicht beboten und gehen in den Nachverkauf.

Submission1 

 

Veranstalter der Submission waren wie jedes Jahr 2 schwäbische Forstbetriebsgemeinschaften: Die FBG Günzburg-Krumbach und die FBG Neu-Ulm.

   
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