Aufbau klimafester Zukunftswälder

Das Ziel in Bayern: klimafeste Zukunftswälder schaffen. Um das zu erreichen, haben in Bayern im Jahr 2020 Privat- und Kommunalwaldbesitzer ca. 10 Millionen Bäume gepflanzt. Auch im Staatswald läuft das 30-Millionen-Bäume-Programm.

Forstministerin Michaela Kaniber lobt das Engagement: "Ich danke den bayerischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern von ganzem Herzen für Ihren unermüdlichen Einsatz bei der Borkenkäferbekämpfung und im Waldumbau. Dieses herausragende Engagement kommt uns allen zugute. Denn nur ein zukunftsfähiger, klimatoleranter Wald kann weiterhin seine unverzichtbaren Leistungen für Klimaschutz, Biodiversität und unsere Gesellschaft erbringen."

Weitere Informationen: https://www.stmelf.bayern.de/cms01/service/presse/pm/2021/264505/

Corona & Wald

Waldbewirtschaftung weiterhin möglich

Auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen dürfen Sie sich als Waldbesitzer in Ihrem Wald aufhalten und diesen bewirtschaften und pflegen. Fragen, die immer wieder auftauchen, beantwortet das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf seiner Homepage: www.stmelf.bayern.de/coronavirus

Einen Kernaussagen finden Sie nachfolgend:

Ist Waldarbeit weiter möglich?

Ja. Der Kontakt zu anderen Menschen ist aber auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Die Vorgaben der Arbeitssicherheit sind zwingend einzuhalten. Demnach ist eine Alleinarbeit mit der Motorsäge nicht zulässig. Der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ist aber einzuhalten.

Darf ich meinen Wald auf Käferbefall kontrollieren?

Ja. Hierzu sind Sie als Waldbesitzer gesetzlich verpflichtet. Gerade zur jetzigen Jahreszeit und bei der anhaltend trockenen Witterung ist dies sogar besonders wichtig. Damit einhergehend sollte auch die Sturmholzaufarbeitung fortgeführt bzw. abgeschlossen werden.

Darf ich meine Frühjahrskulturen pflanzen?

Ja. Die Pflanzung ist eine reguläre Betriebsarbeit. Kontakte zu anderen Menschen sind aber durch entsprechende Arbeitsorganisation möglichst zu vermeiden.

Waldbauliche Förderung

Private und kommunale Waldbesitzer sollen beim Aufbau klimatoleranter Wälder und beim Waldschutz noch besser unterstützt werden. Dazu wurde die waldbauliche Förderrichtlinie neu gefasst, um höhere Fördersätze anbieten zu können.
Sollten Sie Interesse an einer Förderung der Frühjahrskultur oder der Borkenkäferbekämpfung haben, informiert der örtlich zuständige Revierleiter des AELFS gerne genauer.
Außerdem können Sie der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nähere Informationen entnehmen.

 Eichenkultur Kultur mit Einzelschutz 

Sturmholzaufarbeitung nach Orkantief „Sabine“

32 tödliche Unfälle bei der Waldarbeit sind 2019 bei der SVLFG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) gelistet worden. Das sind 11 Tote mehr als 2018.
Diese Zahlen zeigen, wie gefährlich Waldarbeit an sich sein kann. Noch gefährlicher wird es, wenn es um die Aufarbeitung von Schadholz geht.

Das Hauptproblem dabei ist, dass sich Waldbesitzer oft überschätzen, obwohl die nötigen Fachkenntnisse fehlen. Kreuz und quer liegende Bäume, abgebrochene Wipfel, hochstehende Wurzelteller – das sind Aufgaben für erfahrenen Profis, die über die passende Technik und das passende Equipment verfügen.

schadholz  schadholz2 

Bei der Suche nach solchen Fachleuten hilft gerne die örtliche WBV / FBG! Sollten Sie als Waldbesitzer kleinere Schäden selber beseitigen wollen, empfiehlt sich zwingend die Teilnahme an einem Motorsägenkurs! Auch hier können die Forstlichen Zusammenschlüsse in Schwaben Ihnen helfen.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung