Bibermanagement

Bayern ist zwischenzeitlich nahezu flächendeckend vom Biber besiedelt - Konflikte und Schäden bleiben hier nicht aus.

Der Ausgleichsfond für Biberschäden wird deshalb künfitg fon 450.000 € auf 550.000 € angehoben. Diese stehen seit dem 01. Januar 2021 jährlich zur Verfügung, um vom Biber unmittelbar verursachte Schäden auszugleichen. 

Die Zuständigkeit für das Bibermanagement liegt bei den unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltungsbehörden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Biberschäden 

Wertholzsubmission Leipheim 2021

Im Januar fand die 24. Mittelschwäbische Laub- und Nadelwertholzsubmission statt. Angeboten wurden über 1900 fm, wobei überwiegend die Baumarten Esche, Eiche, Lärche, Douglasie und Fichte auf dem Submissionsplatz zu finden waren.

Den höchsten Preis pro Festmeter erzielte eine Eiche mit 1.379 €. Den höchsten Umsatz brachte ebenfalls eine Eiche, welche mit 4,81 fm einen Umsatz von 4.752 € erzielte.

Folgende Durchschnittspreise (gerundet) wurden erzielt:

Eiche  484 € / fm
Ulme 531 € / fm
Bergahorn 224 € / fm
Esche 187 € / fm
Douglasie 231 € / fm
Lärche 316 € / fm

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der FBG Günzburg-Krumbach und auf der Seite der FBG Neu-Ulm.

Doku-Tipp BR: Wassermangel - Trocknet Bayern aus?

Wassermangel - ein Thema, welches Bayern und damit besonders auch die Waldbesitzer beschäftigt.

Die Dokumentation des Bayerischen Rundfunks widmet sich diesem wichtigen Thema und beleuchtet die Ursachen des sog. "Waldsterbens 2.0". 

Ein Blick in die Mediathek des BR lohnt sich: Wassermangel: Trocknet Bayern aus?

 

Wassermangel

Forstliches Gutachten weiterentwickelt

Das System der "Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung" wurde weiterentwickelt und verbessert. Folgende Änderungen wird es ab dem kommenden Jahr, in dem die turnusmäßige Durchführung wieder ansteht, geben:

- Die sog. "Revierweisen Aussagen" werden für mehr Jagdreviere erstellt. Damit werden Bereiche, in denen das Wald-Wild-Verhältnis noch nicht passt, genauer untersucht. 

- Das Wachstum und die Anteile der verschiedenen Baumarten unter dem Einfluss der Wildtiere werden neu dargestellt und dadurch die Entwicklung der Pflanzen besser beurteilt.

- Die waldbauliche Situation vor Ort wird deutlicher abgebildet. 

- Die Qualitätssicherung wird ausgeweitet.

Waldbesitzer und Jäger können sich beim nächsten Forstlichen Gutachten, beispielsweise wieer durch die Teilnahme an Waldbegängen oder bei der Aufnahme der jungen Bäume bei der Erstellung der Gutachten einbringen.

 Vegetationsgutachten Verbissschutzklemme  Vegetationsgutachten Verfegt
Foto 1: Fichte mit Verbissschutzmanschette Foto 2: verfegte Douglasie

  

5.000 Hektar neue Naturwälder für Bayern

 

Naturwälder bieten bis 2023 auf 10 % der staatlichen Waldfläche Bayerns ein grünes Netzwerk von nutzungsfreien Wäldern. Hier kann sich die Waldnatur frei entwickeln. Die Wälder werden nicht mehr forstlich genutzt, außer die Waldschutzsituation erfordert es zwingend (z.B. wenn Borkenkäferbefall auf umliegende Wälder übergreifen würde). Das Betreten bleibt aber natürlich weiterhin erlaubt und auch die Jagd ist weiter zulässig. 

Das grüne Netzwerk wird jetzt um vier größere staatliche Waldgebiete in Bayern ergänzt: drei ökologisch besonders wertvolle Buchen-Mischwälder im Steigerwald, auf der Fränkischen Platte bei Würzburg und der Frankenalb bei Kelheim sowie weite Teile der Isar-Auwälder zwischen München und Landshut - insgesamt fast 5.000 Hektar kommen dazu. Diese Wälder werden ab sofort nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt und können sich frei und ungestört entwickeln. Teil des bayernweiten Netzwerks sind außerdem u.a. 960 Hektar Auwald bei Neuburg a. d. Donau.

Eiche Fugger

Detailinformationen sind auf der Seite des StMELF zu finden: Naturwälder - Bayerns wilde Waldnatur

Informationen der Bayerischen Staatsforsten zum Thema: Bayerns wilde Wälder

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