Baum des Jahres 2026
Die Zitterpappel (Populus tremula) ist Baum des Jahres 2026
Die Zitterpappel gehört zu den auffälligsten heimischen Laubbäumen: Schon ein leichter Wind bringt ihre Blätter zum Flirren und verleiht ihr ein fast lebendiges, tanzendes Aussehen. Doch nicht nur ihre Erscheinung macht sie besonders – sie ist auch für viele Tiere und Pflanzen von großer Bedeutung. Als Pionierbaum besiedelt sie schnell offene Flächen, regeneriert geschädigte Wälder und bietet zahlreichen Arten einen Lebensraum. Mehr als 60 Schmetterlingsarten nutzen ihre Blätter als Futterquelle, Spechte zimmern Höhlen in das weiche Holz, und viele Singvögel finden hier Nahrung.
Vorstandschaft neu gewählt
Auf der Jahreshauptversammlung am 4. Juli 2025 trat der langjährige 1. Vorsitzende Josef Mack nicht mehr zur Wahl an. An seine Position wurde der ehemals 2. Vorsitzende Josef Lessmann gewählt, 2. Vorsitzender ist nun Alwin Hieber und neu im Team ist Monika Plank.
Verabschiedung Josef Mack
Verabschiedung Josef Mack
Nach 25 Jahren als 1 Vorsitzender der FVS stellt sich Josef Mack nicht mehr zur Wiederwahl. Er leitete die forstwirtschaftliche Vereinigung Schwaben seit dem 2000 mit Geschick und Fingerspitzengefühl. Er war immer offen für neue Ideen und Entwicklungen, wie zum Beispiel die Zertifizierung PEFC. Durch seine besonnene und ruhige Art war er immer ein geschätzter Gesprächs- und Verhandlungspartner, der seine Ideen mit Beharrlichkeit und Herzblut vorantrieb. An der Jahreshauptversammlung am 4. Juli 2025 wurde Josef Mack verabschiedet.
Waldbauernschule Kelheim - Kursprogramm 2025
Die Bayerische Waldbauernschule in Kelheim bietet ein breites Fortbildungsprogramm für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer an. Aktuell ist das neue Kursprogramm der WBS für das Jahr 2025 erschienen.
Dieses finden Sie hier: Kursprogramm 2025
EUDR
EUDR – Europäisches Gesetz zur entwaldungsfreien Lieferkette
Das Bürokratiemonster EUDR ist leider immer noch nicht entschärft und das Inkrafttreten am 30.12.2025 rückt immer näher.
Der Bayerische Waldbesitzerverband kämpft gemeinsam mit der AGDW (Arbeitsgemeinschaft Deutsche Waldbesitzerverbände) für die Einführung der „Null-Risiko-Variante“. Diese soll gelten für Länder mit gesicherter Entwaldungsfreiheit. Diese „Null-Risiko-Variante soll als Subkategorie der „Niedrig-Risiko-Variante“ umgesetzt werden. Somit bleibt die Architektur der EUDR erhalten. Damit würde die aktive Informationspflicht mit Meldung der Geodaten durch den Waldbesitzer wegfallen. Lediglich die Referenznummer für ein geographisch definiertes Gebiet (Bundesland oder Bundesrepublik) müsste weitergegeben werden.